Schaubühne am Lehniner Platz: Erinnerung eines Mädchens PG A

Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin, Wilmersdorf

Eintrittskarten 2for1 Wann: 30. Mai - 01. Juni 2026

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Nach dem gleichnamigen Roman von Annie Ernaux

Mit 17 Jahren verbringt die junge Annie als Betreuerin einen Sommer in einem Ferienheim für Kinder an der französischen Nordküste. Fern von ihrem Heimatdorf und der provinziellen, katholisch geprägten Umgebung des elterlichen Krämerladens, erhofft sie sich die Erfüllung ihrer Träume von einer großen Liebe. Ihre erste sexuelle Begegnung mit dem fünf Jahre älteren Chefbetreuer H. verläuft unerwartet gewaltvoll – doch Annie unternimmt jede denkbare Anstrengung, das Erlebnis in eine leidenschaftliche Liebesbeziehung umzudeuten. H.s offenes Desinteresse an ihr kontert sie mit dem rauschhaften Versuch, ihre Lust auf ihn durch andere Körper zu stillen. Spott und Demütigung durch die Altersgenoss_innen und H. selbst sind die Folge, halten sie aber nicht davon ab, ihr ganzes Sein nach ihm auszurichten. Auch wenn Annie, euphorisch und feierwütig, den Sommer 1958 als beste Zeit ihres Lebens empfindet, veräußern sich die Übergriffe unmittelbar körperlich: Menstruationsausfall und Essstörungen begleiten sie jahrelang. Erst sehr viel später, durch das Schreiben von »Erinnerung«, erkennt Ernaux die Geschehnisse als sexuelle und verbale Gewalterfahrung an. »Erinnerung eines Mädchens« ist die Spurensuche der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 76-jährigen Annie Ernaux nach der eigenen Vergangenheit. Schreibend erinnert sie das Mädchen von damals und erkennt sich durch den Akt des Schreibens neu. Ein tiefer Zusammenhang zwischen weiblichem Begehren und der patriarchalen Unterordnung weiblicher Körper wird so sichtbar.

 

"Erinnerung eines Mädchens"

Preisgruppe A

Samstag,  30. Mai 2026  um  21:00 Uhr

Sonntag,  31. Mai 2026  um  20:30 Uhr

Montag,  01. Juni 2026  um  20:30 Uhr

 

Bezahlung im Voraus!
Nach der Zahlung über den Bezahllink erhalten Sie Ihre Tickets als E-Ticket per E-Mail.

 

Nach dem gleichnamigen Roman von Annie Ernaux

Mit 17 Jahren verbringt die junge Annie als Betreuerin einen Sommer in einem Ferienheim für Kinder an der französischen Nordküste. Fern von ihrem Heimatdorf und der provinziellen, katholisch geprägten Umgebung des elterlichen Krämerladens, erhofft sie sich die Erfüllung ihrer Träume von einer großen Liebe. Ihre erste sexuelle Begegnung mit dem fünf Jahre älteren Chefbetreuer H. verläuft unerwartet gewaltvoll – doch Annie unternimmt jede denkbare Anstrengung, das Erlebnis in eine leidenschaftliche Liebesbeziehung umzudeuten. H.s offenes Desinteresse an ihr kontert sie mit dem rauschhaften Versuch, ihre Lust auf ihn durch andere Körper zu stillen. Spott und Demütigung durch die Altersgenoss_innen und H. selbst sind die Folge, halten sie aber nicht davon ab, ihr ganzes Sein nach ihm auszurichten. Auch wenn Annie, euphorisch und feierwütig, den Sommer 1958 als beste Zeit ihres Lebens empfindet, veräußern sich die Übergriffe unmittelbar körperlich: Menstruationsausfall und Essstörungen begleiten sie jahrelang. Erst sehr viel später, durch das Schreiben von »Erinnerung«, erkennt Ernaux die Geschehnisse als sexuelle und verbale Gewalterfahrung an. »Erinnerung eines Mädchens« ist die Spurensuche der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 76-jährigen Annie Ernaux nach der eigenen Vergangenheit. Schreibend erinnert sie das Mädchen von damals und erkennt sich durch den Akt des Schreibens neu. Ein tiefer Zusammenhang zwischen weiblichem Begehren und der patriarchalen Unterordnung weiblicher Körper wird so sichtbar.

 

"Erinnerung eines Mädchens"

Preisgruppe A

Samstag,  30. Mai 2026  um  21:00 Uhr

Sonntag,  31. Mai 2026  um  20:30 Uhr

Montag,  01. Juni 2026  um  20:30 Uhr

 

Bezahlung im Voraus!
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Info: Schaubühne am Lehniner Platz

Im Zentrum der Arbeit der Schaubühne steht das feste Ensemble aus etwa 30 Schauspieler_innen. Zum Repertoire gehören sowohl Titel der dramatischen Weltliteratur als auch die Gegenwarts-Dramatik international anerkannter Autor_innen, die mit weit über 100 Ur- und deutschen Erstaufführungen in den letzten 22 Jahren ein zentraler Bestandteil der Theaterarbeit waren. Pro Spielzeit bringt die Schaubühne etwa zehn neue Aufführungen zur Premiere. Daneben ist im Wechsel ein Repertoire aus über dreißig Produktionen zu sehen.

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Bewertungen

1 Bewertung
 Gerd I. am 01.11.2010

toll toll toll.
Beim 2. Mal mit der Get2Card wurde ich nach dem Personalausweis gefragt. Ansonsten alles prima, beste Sahne.

Menschenfeind, Frl. Julie, Hamlet...

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