Schaubühne am Lehniner Platz: Hannah Zabrisky tritt nicht auf PG B
Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin, Wilmersdorf
Eintrittskarten 2for1 Wann: 18. - 21. Mai 2026
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von Falk Richter
Hannah Zabrisky will nicht auftreten. Sie will das Stück, das sie seit Wochen probt, nicht mehr spielen. Sie will sich nicht mit ihrer Einsamkeit, ihrem körperlichen Zerfall, ihrer Angst vor dem Älterwerden auseinandersetzen: Sie ist eine Frau ohne Familie, ohne enge Freund_innen. Sie blickt zurück auf eine große Karriere, aber sie weiß nicht, ob die kommenden Jahre irgendetwas bereithalten, für das es sich lohnt, morgens aufzustehen. Vor den Türen des Theaters tobt ein Clusterfuck an miteinander verwobenen Problemen: immer schneller eskalierende Kriege und politische Konflikte, abschmelzende Demokratien, Disruption. Hannah will ein neues Skript, eine andere Konfrontation mit sich und der Welt. Es gab mal eine Intensität in ihrem Leben, einen Glauben daran, dass die eigene Kunst etwas verändern könnte. Da war mal eine rebellische Teenagerin in ihrem Körper, die verstummt ist über die Jahre, und die sich langsam wieder zu Wort meldet: Was willst du mit Dir, deiner Kunst und deinem Leben? Auf welcher Seite der Geschichte willst du stehen? Irgendwo zwischen Flucht in den Exzess, Traum, Realität und den Filmskripten der Lieblingsregisseure ihrer Jugend rast Hannah durch ihre inneren Widerstände, improvisiert an gegen die Skripte der Gegenwart. Sie bringt die anderen Schauspielerinnen und Schauspieler ihres Ensembles, den Regisseur, die Autorin an ihre Grenzen und darüber hinaus. Als sie sich weigert, einfach so weiter zu machen, löst das bei den anderen Ensemblemitgliedern eine Verkettung aus Verwirrungen, ungeplanten Entgleisungen, Konflikten, Krisen, aber auch ungeahnten Allianzen und neuen Verbindungen aus. Schon bald verschieben sich die Ebenen von Schauspieler_innen und Rollen, von Realität und Fiktion. Die Konflikte und Fragen des Stückes, das geprobt werden soll, verschränken sich mit den realen Herausforderungen und Problemen, die den Regisseur, die Autorin, die Schauspielerinnen und Schauspieler umtreiben – bis die Grenzen zwischen Kunst und Leben restlos verschwimmen.
"Hannah Zabrisky tritt nicht auf"
Preisgruppe B
Montag, 18. Mai 2026 um 20:00 Uhr
Dienstag, 19. Mai 2026 um 20:00 Uhr
Donnerstag, 21. Mai 2026 um 20:00 Uhr
Bezahlung im Voraus!
Nach der Zahlung über den Bezahllink erhalten Sie Ihre Tickets als E-Ticket per E-Mail.
von Falk Richter
Hannah Zabrisky will nicht auftreten. Sie will das Stück, das sie seit Wochen probt, nicht mehr spielen. Sie will sich nicht mit ihrer Einsamkeit, ihrem körperlichen Zerfall, ihrer Angst vor dem Älterwerden auseinandersetzen: Sie ist eine Frau ohne Familie, ohne enge Freund_innen. Sie blickt zurück auf eine große Karriere, aber sie weiß nicht, ob die kommenden Jahre irgendetwas bereithalten, für das es sich lohnt, morgens aufzustehen. Vor den Türen des Theaters tobt ein Clusterfuck an miteinander verwobenen Problemen: immer schneller eskalierende Kriege und politische Konflikte, abschmelzende Demokratien, Disruption. Hannah will ein neues Skript, eine andere Konfrontation mit sich und der Welt. Es gab mal eine Intensität in ihrem Leben, einen Glauben daran, dass die eigene Kunst etwas verändern könnte. Da war mal eine rebellische Teenagerin in ihrem Körper, die verstummt ist über die Jahre, und die sich langsam wieder zu Wort meldet: Was willst du mit Dir, deiner Kunst und deinem Leben? Auf welcher Seite der Geschichte willst du stehen? Irgendwo zwischen Flucht in den Exzess, Traum, Realität und den Filmskripten der Lieblingsregisseure ihrer Jugend rast Hannah durch ihre inneren Widerstände, improvisiert an gegen die Skripte der Gegenwart. Sie bringt die anderen Schauspielerinnen und Schauspieler ihres Ensembles, den Regisseur, die Autorin an ihre Grenzen und darüber hinaus. Als sie sich weigert, einfach so weiter zu machen, löst das bei den anderen Ensemblemitgliedern eine Verkettung aus Verwirrungen, ungeplanten Entgleisungen, Konflikten, Krisen, aber auch ungeahnten Allianzen und neuen Verbindungen aus. Schon bald verschieben sich die Ebenen von Schauspieler_innen und Rollen, von Realität und Fiktion. Die Konflikte und Fragen des Stückes, das geprobt werden soll, verschränken sich mit den realen Herausforderungen und Problemen, die den Regisseur, die Autorin, die Schauspielerinnen und Schauspieler umtreiben – bis die Grenzen zwischen Kunst und Leben restlos verschwimmen.
"Hannah Zabrisky tritt nicht auf"
Preisgruppe B
Montag, 18. Mai 2026 um 20:00 Uhr
Dienstag, 19. Mai 2026 um 20:00 Uhr
Donnerstag, 21. Mai 2026 um 20:00 Uhr
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Info: Schaubühne am Lehniner Platz
Im Zentrum der Arbeit der Schaubühne steht das feste Ensemble aus etwa 30 Schauspieler_innen. Zum Repertoire gehören sowohl Titel der dramatischen Weltliteratur als auch die Gegenwarts-Dramatik international anerkannter Autor_innen, die mit weit über 100 Ur- und deutschen Erstaufführungen in den letzten 22 Jahren ein zentraler Bestandteil der Theaterarbeit waren. Pro Spielzeit bringt die Schaubühne etwa zehn neue Aufführungen zur Premiere. Daneben ist im Wechsel ein Repertoire aus über dreißig Produktionen zu sehen.
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