Berliner Schlosskonzerte: Die Passion - Tickets PK A

Französischer Dom, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin, Mitte

Konzertkarten 2for1 Wann: Gründonnerstag 18. April 2019

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Die Passion nach B.H. Brockes (1712) - Musik von Georg Friedrich Händel & Reinhard Keiser!

Vor 2000 Jahren hat er die Welt erlöst.
Ist sie erlöst?

Musikalische Passionen waren zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine herausragende Musikgattung. Stilbildendes Werk war "Der für die Sünden der Welt sterbende und gemarterte Jesus" nach dem Text des Barockdichters Barthold Heinrich Brockes mit der Musik des führenden deutschen Opernkomponisten seiner Zeit Reinhard Keiser (1712).

Händel hat den Text 1715 vertont, Johann Sebastian Bach hat diese Fassung eigenhändig abgeschrieben und sich zu seiner Passion inspirieren lassen. Im Gegensatz zu Bach sind hier keine Bibeltexte Grundlage, sondern eine freie Dichtung eines der führenden Dichter seiner Zeit.

Im Stil hat man sich der Hamburger Oper und dem Oratorium angenähert, was eine szenische Darstellung nahelegt. Die Anlage ist dramatisch und die Figur des Christus der dominante Mittelpunkt. Das Werk wirkt in seiner kompakten Präsenz durchaus modern.

Die Einrichtung basiert auf der Händelschen Fassung, wichtige Passagen sind von Keiser mit übernommen. Der Prolog zeigt die "Geschichte rückwärts" von Hiroshima bis zum Brand Roms dem historischen Zeitpunkt der Passion. Christus als zentraler Figur ist hier ein Widersacher (u.a. Judas, Kaiphas, Pilatus) als Gegenpol gegenübergestellt. Die Menge ist gesichtslos dargestellt, daher manipulierbar in ständigem Wechsel von "Hossiana und Kreuzige".

Stilmittel sind auch stehende Bilder und Mittel des schwarzen Theaters. Die Passion als zeitlose Parabel immer noch aktuell.

Die zentrale Frage bleibt:
Vor 2000 Jahren hat er die Welt erlöst. Ist sie erlöst?

 


Die Passion

Gründonnerstag, 18. April 2019
im Französischen Dom

 

 

Die Passion nach B.H. Brockes (1712) - Musik von Georg Friedrich Händel & Reinhard Keiser!

Vor 2000 Jahren hat er die Welt erlöst.
Ist sie erlöst?

Musikalische Passionen waren zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine herausragende Musikgattung. Stilbildendes Werk war "Der für die Sünden der Welt sterbende und gemarterte Jesus" nach dem Text des Barockdichters Barthold Heinrich Brockes mit der Musik des führenden deutschen Opernkomponisten seiner Zeit Reinhard Keiser (1712).

Händel hat den Text 1715 vertont, Johann Sebastian Bach hat diese Fassung eigenhändig abgeschrieben und sich zu seiner Passion inspirieren lassen. Im Gegensatz zu Bach sind hier keine Bibeltexte Grundlage, sondern eine freie Dichtung eines der führenden Dichter seiner Zeit.

Im Stil hat man sich der Hamburger Oper und dem Oratorium angenähert, was eine szenische Darstellung nahelegt. Die Anlage ist dramatisch und die Figur des Christus der dominante Mittelpunkt. Das Werk wirkt in seiner kompakten Präsenz durchaus modern.

Die Einrichtung basiert auf der Händelschen Fassung, wichtige Passagen sind von Keiser mit übernommen. Der Prolog zeigt die "Geschichte rückwärts" von Hiroshima bis zum Brand Roms dem historischen Zeitpunkt der Passion. Christus als zentraler Figur ist hier ein Widersacher (u.a. Judas, Kaiphas, Pilatus) als Gegenpol gegenübergestellt. Die Menge ist gesichtslos dargestellt, daher manipulierbar in ständigem Wechsel von "Hossiana und Kreuzige".

Stilmittel sind auch stehende Bilder und Mittel des schwarzen Theaters. Die Passion als zeitlose Parabel immer noch aktuell.

Die zentrale Frage bleibt:
Vor 2000 Jahren hat er die Welt erlöst. Ist sie erlöst?

 


Die Passion

Gründonnerstag, 18. April 2019
im Französischen Dom

 

 

Info: Berliner Schlosskonzerte

Der Verein Musik in Bran­denburgischen Schlössern hat sich seit 1999 mit der Reihe Berliner Schlosskonzerte einen ausgezeichneten Ruf erworben. Die Grundidee, die Vielfalt der Berliner Schlösser und herausra­genden histori­schen Bauten als Spielstätte klassi­scher Musik zusam­men­zufassen, war außerordentlich erfolgreich. Ein besonderes Ambiente in Verbin­dung mit klassischer Musik, ist das Mar­kenzeichen der Berliner Schlosskonzerte.

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